| Grundlagen der TaKeTiNa Rhythmus Pädagogik |
| Die Ta Ke Ti Na Rhythmus-Pädagogik ist ein musikalischer Gruppenprozeß, durch den jeder Mensch Zutritt zu seiner rhythmischen Begabung bekommt. Sie vermittelt Rhythmus so, wie der Mensch ihn von Natur aus am Besten lernen und verstehen kann. Anstatt Rhythmus-Patterns einzustudieren, wird der Lernende direkt zur Erfahrung elementarer musikalischer Bausteine geführt, die im Bewußtsein jedes Menschen verankert sind. Die Teilnehmer kommen mit ihrem rhythmischen Urwissen in Berührung. |
| Der Körper ist das Hauptinstrument, die Begegnung mit Rhythmus erlebt der Lernende direkt und intensiv. Mit der Stimme, mit Klatschen und mit Schrittbewegungen werden die Teilnehmer im Ta Ke Ti Na Prozeß gleichzeitig auf drei unterschiedliche Rhythmus-Ebenen geführt. Der Puls einer Baßtrommel begleitet und stabilisiert den Grundrhythmus der Schritte, im Klatschen hingegen bauen sich kontrastierende Rhythmen auf. Ein ständig sich verändernder Wechselgesang bringt das improvisierende Element und die destabilisierende Kraft in den Prozeß. Im Zusammenwirken von Stabilisierung und Destabilisierung fallen einzelne Teilnehmer immer wieder aus dem Rhythmus. Der Rhythmus der Gruppe aber holt jeden sanft und kraftvoll zugleich zurück - ein Prozeß, in dem sich tiefgreifendes musikalisches Selbstvertrauen entwickelt. |
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Die Ta Ke Ti Na Rhythmus-Pädagogik ergänzt die Vielfalt vorhandenen Wissens mit neuen Sichtweisen und einer Terminologie, die sich an Naturphänomenen orientiert. Sie ist ein ganzheitlicher Weg zum Lernen von Trommeln und eine unerschöpfliche Quelle für das Komponieren und Arrangieren von Musik. Der Lernende bekommt direkten Zugang zu den Rhythmuswelten Afrikas, Asiens, und Lateinamerikas, aber auch europäischer Musik, Jazz oder Hip Hop können aus ihrer Eigenart verstanden werden.
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